8 gute Gründe, nach dem Pinkeln nicht zu spülen. Nummer 3 haut uns vom Hocker!

Auch wenn es komisch klingt, es ist besser für dich...!

Es klingt erst einmal komisch, dass man nach dem Pinkeln nicht spülen soll. Vor allem gesellschaftlich scheint es nicht akzeptiert zu sein, den gelben Urin einfach in der Toilette zu hinterlassen.

Doch bei jedem Toilettengang wird unnötig viel Wasser verschwendet, obwohl dies gar nicht sein müsste. Ähnlich wie ausgiebiges Duschen jeden Tag schadet es unserem Planeten und damit unserer globalen Gemeinschaft.

Es wird also Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wann man die Toilettenspülung besser benutzt, und wann nicht.

Wir haben hier ein paar hilfreiche Tipps für dich!

 

 

1. Es werden viel weniger Keime im Badezimmer verteilt

Tayra Lucero/ LittleThings

Wenn Du jemand bist, der nie daran denken würde, nach dem Pinkeln nicht zu spülen, dann sind deine Gründe dafür wahrscheinlich hygienischer Natur. Beim Gedanken daran, den Urin nicht wegzuspülen, wird dir schlecht.

Doch, was du wohl nicht weisst: Beim Spülen verteilst du mehr Keime im Badezimmer, da sich ein feiner Nebel aus Wassertropfen um das Klo herum verteilt.

 

So selten wie möglich die Wasserspülung zu betätigen, sorgt also für weniger umherfliegende Keime. Zudem ist es wichtig, wenn gespült wird, den Deckel der Toilette zu schließen.

 

2. Du kannst am Tag 34 Liter Wasser sparen

Tayra Lucero/ LittleThings

Jedes Mal, wenn Du spülst, sorgst Du dafür, dass wirklich eine Menge Wasser durch die Leitungen fließt.

Falls dein Klo schon ein neueres Fabrikat ist, sorgt der Spülkasten dafür, dass die Wasserabgabe bereits reduziert ist. Trotzdem liegt der Wasserverbrauch pro Spülung locker bei 5 Liter. Alte Klos gleichen schon fast einem aktiven Wasserfall und der Verbrauch von Wasser liegt bei ungefährt 15 Liter.

Wenn du also jedes Mal nach dem Pinkeln spülst- und das sind im Durchschnitt 6-10 Mal am Tag- dann verbrauchst Du mindestens 34 Liter Wasser am Tag.

 

3. Dein Urin ist ziemlich sauber

Tayra Lucero/ LittleThings

Gut, Urin ist nicht steril, doch im Vergleich zu Speichel, der vor Mikroorganismen nur so strotzt, ist er doch erstaunlich sauber.

Also ist es kein Problem, deinen Urin einfach mal für ein paar Stunden in der Toilette zu lassen.

 

4. Du wirst wirklich viel Geld sparen

Tayra Lucero/ LittleThings

Hausbesitzer wissen, dass jeder verschwendete Tropfen Wasser und jedes unnütz eingeschaltete Licht viel Geld kosten.

Das gleiche gilt auch für die Wasserspülungen der Toiletten. Als Eigenheimbesitzer  sollte man darüber nachdenken, in eine moderne, wassersparende Toilettenanlage zu investieren. Und nach dem Pinkeln einfach mal nicht zu spülen. Der Unterschied auf der Rechnung ist immens.

 

 

5. Es zerstört unseren Planeten

Tayra Lucero/ LittleThings

Unserem Planeten geht langsam der Vorrat an frischem Trinkwasser aus. Wenn wir unseren Konsum nicht verändern und nachhaltiger werden, dann werden die Wasservorräte weiter schrumpfen und Wüstenlandschaften zunehmen.

Wenn wir also alle durch Kleinigkeiten, wie etwa nicht jedes Mal spülen, Wasser sparen, dann können wir uns in der Gemeinschaft helfen, gesünder und sicherer zu leben.

So geben wir unserem Planeten Zeit, sich zu erholen und Reserven wieder aufzustocken.

 

6. Es stört

Tayra Lucero/ LittleThings

Nicht jeder von uns schläft so tief, als ob er im Koma liegt. Bei Leuten mit einem leichten Schlaf, stört jedes noch so kleine Geräusch in der Nacht und die Klospülung ist definitiv laut. Also sollte man die Spülung Nachts nicht betätigen. Sonst folgen weitere Toilettenwanderungen der Mitbewohner.

 

7. Der Wasserdruck leidet

Tayra Lucero/ LittleThings

Hast du schon mal unter der Dusche gestanden, während jemand anderes im gleichen Haus auf dem Klo war?

Das kann ziemlich verstörend sein! Denn der Wasserdruck fällt für einige Minuten ab und es kann sogar dazu kommen, dass nur noch brühend heißes oder sehr kaltes Wasser aus der Leitung kommt.

Glücklicherweise kommt dies nicht in allen Haushalten vor. Es kommt auf das jeweilige Leitungssystem an.

 

8. Es ist die neue, ganz normale Realität

Tayra Lucero/ LittleThings

Der wohl wichtigste Grund, warum sich Leute davor scheuen, die Spülung einfach mal nicht zu betätigen, ist wohl die Tatsache, dass es gesellschaftlich als unakzeptabel eingestuft wird.

Zu Hause kann man das vielleicht noch machen- doch wie sieht es bei der Arbeit oder im Restaurant aus?

Nun ja, immer mehr Leute wollen Teil eines Umschwungs im Bewusstsein sein und praktizieren es schon. Also, seid Teil davon - denn euer Handeln ist für eine gute Sache!

 

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Publiziert am 30.03.2017 / 13:05