Das schönste Gebäude Deutschlands kommt eigentlich aus der Schweiz

Dieser Prachtbau kann sich sehen lassen. Seine Rechnung aber auch.

Was lange sägt, wird endlich gut: Heute eröffnet in Hamburg nach einer gefühlten Ewigkeit die Elbphilharmonie. 2007 erfolgte die Grundsteinlegung zum Megaprojekt, das als neues Wahrzeichen der Hansemetropole ins Stadtbild eingehen soll. Die Fertigstellung war eigentlich auf 2010 erwartet worden, doch immer wieder verzögerten sich die Bauarbeiten und dementsprechend explodierten die Kosten.

So ist die Elbphilharmonie nicht nur zu einem der schönsten Gebäude der Welt geworden, sondern auch zu einem der teuersten: Auf 789 Millionen Euro belief sich schlussendlich die Rechnung. Das fertige Projekt kann sich jedoch sehen lassen. Zu verdanken ist das auch dem Architektenduo Jacques Herzog und Pierre de Meuron aus Basel. Deren Büro zeichnet sich unter anderem auch verantwortlich für das als “Vogelnest” bekannt gewordene Nationalstadion von Peking, welches zu den Highlights der Olympischen Spiele 2008 zählte.

Zur Eröffnung des Gebäudes spielt heute die NDR Elbphilharmonie, unterstützt von prominenten Solisten aus aller Welt. Das Konzert kann ab 20.15 live mitverfolgt werden.

Fertig! Den Hamburger Steuerzahlern dürfte ein Stein vom Herzen fallen.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Endlich gute Aussichten vom Dach der Elbphilharmonie.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Der Grosse Saal mit seinem Herzstück, einer Orgel mit 4'812 Pfeifen.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Das Plaza, ein durchgestylter Treffpunkt für Einheimische und Touristen.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Es geht aufwärts! Treppenhäuser im Grossen Foyer.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Rutsch rüber, Reeperbahn. Hamburg hat jetzt ein neues Wahrzeichen.

Elbphilharmonie, Iwan Baan

Die kreativen Köpfe hinter dem Musikpalast: Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Ascan Mergenthaler.

Elbphilharmonie, Maxim Schulz

Teaserimage: Elbphilharmonie, Maxim Schulz

Publiziert am 11.01.2017 / 17:24