Hör auf, Ingwer im Supermarkt zu kaufen! Hier erfährst Du, wie Du dir deinen eigenen hältst.

Genialer Lifehack... Dein Do-it-yourself Ingwer!

Agata Chilewska
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Ingwer zählt zum markantesten und leckersten Gewürz in unserer Küche. Zusätzlich zum Geschmack hat es zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften.

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Ingwer kann eine ganze Menge:

Es kommt gegen Übelkeit an. Es ist entzündungshemmend. Ingwer hilft auch bei Muskelkrämpfen und gegen Muskelkater nach intensivem Training.

Vor allem aber hilft Ingwer bei Magenbeschwerden. Es kurbelt die Verdauung an – ideal also für Menschen, die eh schon mit der Verdauung zu kämpfen haben.

Perfekt für den Winter: Ingwertee hilft dabei, Infektionen kaltzustellen.

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Bei so vielen Vorteilen lohnt es sich, täglich Ingwer zu sich zu nehmen. Zum Glück findet es in der Küche in vielerlei Hinsicht Verwendung. Die einfachste Einnahme: dem Tee hinzugeben. Doch dabei bleibt es nicht, den Ideen sind keine Grenzen gesetzt...

Um Ingwer selbst zu kultivieren, holst Du dir entweder eine Ingwerpflanze aus der Gartenabteilung in deinem Baumarkt oder bestellst sie online. Die Wurzel aus dem Supermarkt taugt leider nicht zum Großziehen einer Pflanze.

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Für die Aufzucht benötigst Du Erde. Der Behälter, in dem Du die Pflanze aufziehst, sollte flach und breit sein. Das ist in so weit wichtig, weil Ingwer in der Horizontalen wächst.

In 5 Schritten zum Erfolg:

  1. Die Ingwerwurzel über Nacht in Wasser einweichen
  2. Am nächsten Tag die Pflanze in die Erde setzen
  3. Die Wurzeln mit einer Schicht Erde abdecken
  4. Die Schale nun an eine warme Stelle platzieren. Am besten mit direktem Sonnenlicht
  5. Die Erde sollte stets feucht sein. Aber nicht übergießen! Klatschnass darf es auch nicht sein

Anfangs muss man sich leider etwas gedulden – Ingwer wächst langsam. Nach wenigen Wochen jedoch geht’s ab.

Siehst Du, wie einfach es geht? So hast Du deinen eigenen Ingwer immer zur Hand. Immer frisch, immer ökologisch – und billiger geht’s kaum.

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Publiziert am 19.02.2017 / 10:53