Mit eisiger Kälte in den Valentinstag

Heute frieren wir weiter.

Schon in der Nacht auf Dienstag erreichten die Temperaturen eisige Rekorde. Doch in der Nacht auf Heute wurde es nochmals kälter. Auf der Alp Buffalora am Ofenpass wurden - 26,7 Grad und auf der Alp Hintergräppelen im Kanton St. Gallen wurden sogar minus 33,2 Grad gemessen. Vor allem auf der Alpennordseite und im Osten soll es so kalt wie noch nie in diesem Winter gewesen sein. Das Sibirien der Schweiz, La Brévine im Neuenburger Jura, erreichte mit minus 27,2 Grad die Mindesttemperatur der bewohnten Gebiete. Doch heute Morgen wird es im Westen schon wieder etwas wärmer, wie SRF Meteo tweetet.

Morgen soll es auch für den Westen dank einer milden Atlantikluft wieder etwas wärmer werden. Das Mittelland wird dies jedoch erst ab Freitag zu spüren bekommen. Bis dahin heisst es sich warm einpacken und weiter zittern.

Doch weshalb wurde es überhaupt so kalt?

Kurze Antwort: Die Wolken wärmen wie eine Decke. Sie verhindern eine starke Auskühlung der Luftmassen die sich darunter befindet.

Fällt diese weg entweicht die Luft, folglich wird es eisig kalt. Besonders im Winter ist dies der Fall. In Kombination mit kalter Polarluft werden Rekordwerte gemessen.

Die "milden" Nächte haben mit der Gegenstrahlung zu tun, denn dem Erdboden, der in etwa die Temperatur der Luft hat, stehen die "strahlenden" Wolken gegenüber. Die Strahlungsbilanz ist damit ungefähr ausgeglichen. Die Luft kühlt sich kaum oder gar nicht ab.

Ist der Himmel nachts klar, kann die gespeicherte Wärme vom Erdboden ungehindert ausstrahlen und es wird schnell kalt. Die Kaltluft sammelt sich in den sogenannten "Strahlungsnächten" besonders in Tälern, Mulden und Senken, da sie hier von den umgebenden Hängen hinabfliesst.

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Publiziert am 14.02.2018 / 07:47 von LikeMag Team