Spektakuläre Bilder der Schneeräumung auf der Furka

Die sonst schon spektakuläre Furka-Bahn wird seit 14 Tagen vom Schnee befreit. Die Bilder sind noch atemberaubender.

Schneestaub liegt in der Luft; auf über 2000 Metern haben Arbeiter schon seit 14 Tagen mit den Schneemassen zu kämpfen, die noch den Berg beherrschen. Denn was im Winter wie eine noch nie von Menschen betretene Arktis-Landschaft aussieht, wird im Sommer von der dampfbetriebenen Furka-Bahn befahren. Die Bilder sind magisch.

Hier sehr ihr die spektakulären Bilder der Schneeräumung.

Tag 14 der Schneeräumung: Der schweisstreibende Kampf gegen den Schnee geht weiter

Die Fräsen graben sich mühsam durch die Schneemassen. Wenn sie Menschen wären, würden sie ächzen und stöhnen. Der Schnee wirbelt meterhoch durch die Luft. Die Bilder der Schneeräumung zeigen, wieviel Schnee diesen Winter gefallen ist.

Mehrere Male müssen die Fräsen über die gleichen Stellen fahren, weil ihre Fräshöhen für die meterhohen Massen viel zu klein sind.

Doch die Zahlen schockieren noch viel mehr

In Zahlen: An manchen Stellen wie bei der Station Muttbach-Belvedère auf 2120 m.ü.M. ist der Schnee stolze fünf Meter hoch. Doch sie sind fast unbezwingbar.

Allein die Natur schafft es, einen Meter pro Woche abzubauen. Mit den Fräsen geht es ein wenig schneller.

Auch die Tunnel sind bedroht

In den Tunneln hat es keinen Schnee. Sie werden über den Winter nämlich verschlossen. Bei der Öffnung beginnt aber der Kampf. Die Massen wollen sich in den Tunnel zwängen und machen eine Passierung unmöglich.

Deshalb sehen die Eingänge der Tunnels auch fast am spektakulärsten aus.

An manchen Stellen der Furkabahn kommt aber auch keine Maschine heran.

Dort müssen noch Menschen die Schienen freischaufeln, um die Touristen per Dampf in die Alpenwelt geleiten zu können. Die Bilder der Schneeräumung auf der Furka nehmen schweisstreibende Ausmasse an.

Unglaublich: Das Westportal eines Tunnels hat oben am Berg einen Schacht, um von dort nach unten in den Tunnel zu gelangen. Dieser Schacht muss unbedingt erreicht werden, damit die Züge passieren können.

Bis sich die Arbeiter durch die gewaltige Masse nach unten geschaufelt haben, dauert es mehrere Stunden. Hier erlebt man die Gewalt der Natur wortwörtlich rund um sich.