Diese Schweizer TV-Serien waren in den 70er Jahren richtige Gassenhauer

Kennst Du vielleicht die eine oder andere Serie?

Das Schweizer Fernsehen produzierte bis heute nur rund 30 Serien mit. Die Ambitionen, gutes Fernsehen zu machen, waren vor allem in den 70er Jahren sehr ausgeprägt - mitunter sogar mit Erfolg.

Sehen Sie gleich: Die fünf besten Serien des Schweizer Fernsehens der 70er Jahre.

1. Ein Fall für Männdli, 26 Folgen, 1973

Max Männdli ist pensionierter Elektriker und hat bei der Zürcher Detektei Tobler als Hobby-Ermittler angeheuert. Mit Menschenkenntnis, Raffinesse und einer gewissen Impertinenz löst er seine Fälle. Gespielt wird Männdli übrigens von Ruedi Walter.

2. George, 26 Folgen, 1973

Die Schweiz ist jetzt nicht gerade das Land der tollen TV-Serien. Doch in den frühen 70er Jahren gab es eine amerikanisch/schweizerische Co-Produktion. Es geht um den Bernhardinerhund George, der von New York nach Grindelwald zu einem Berufspilot übersiedelt.

Die Serie ist in vielerlei Hinsicht speziell. Leider wurde die Serie nach 26 Folgen abgesetzt. Doch Jahre später erlebte sie ein Revival und lief mit hoher Regelmässigkeit im kanadischen Fernsehen.

3. Heidi, 26 Folgen, 1978

Schweiz, Deutschland und Australien produzierten die 1978 entstandene Serie mit Katia Polletin als Heidi. Stefan Arpagaus verkörperte den Geissenpeter und Katharina Böhm übernahm die Rolle der Klara. Dank den 26 Folgen von je 25 Minuten konnte die Geschichte sehr ausführlich erzählt werden. Bei der Verfilmung wurde viel Wert auf eine realistische Darstellung der Lebensverhältnisse zur Zeit der Handlung gelegt.

4. Salto Mortale, 18 Folgen, 1970

Die Kultserie aus den 70er Jahren erzählt die Geschichte einer Schweizer Artistenfamilie, die „Flying Dorias“. Vater Carlo ist der Patron der Familie und organisiert deren Auftritte. Europa-Tournee. Dieses Mal geht es mit dem Zirkus Krone auf grosse Europa-Tournee.

Die Geschichte einer Artistenfamilie ist mit Schauspiellegenden wie Hans-Jürgen Bäumler, Gustav Knuth und Horst Janson hochkarätig besetzt.

Die 18-teilige TV-Serie wurde vom deutschen Südwestfunk und dem Schweizer Fernsehen produziert. Die Titelmusik vom damaligen SWF-Tanzorchesterchef Rolf-Hans Müller entwickelte sich zu einem Klassiker der Zirkusmusik

5. Die Rote Zora und ihre Bande, 1978

Früher beteiligte sich das Schweizer Fernsehen an tollen Kinderserien, nicht nur an Daily Soaps. Unter anderem co-produzierte unsere TV-Anstalt auch die Verfilmung des Kinderbuchklassiker von Kurt Kläber (1897–1959), das er 1941 unter dem Namen Kurt Held veröffentlichte. Es wurde zum Bestseller und verkaufte sich millionenfach in Deutschland.

2008 gab es ein Kinofilm Remake davon.

Darum geht’s: Die obdachlosen Waisenkinder Zora, Branko, Nicola, Pavle und Duro schlagen sich auf der Straße durch. Sie wohnen in einer alten Burg und sind ständig auf der Flucht vor den Gendarmen Begovic und Dordevic, weil sie ihr Essen klauen müssen.

Teaserbild: collage/likemag

Publiziert am 06.10.2016 / 21:00 von Vanessa Gerber