Schnee bedeckt die Dünen in der Sahara

Winterwunderland

Die Bewohner der algerischen Stadt Ain Sefra in der Sahara fanden sich am Sonntag in einem Winterwunderland mit bis zu 40 Zentimeter Schnee wieder. Die typischen roten Sanddünen, die sich bis zum Horizont hin erstrecken, wurden mit einer weissen Schicht überzogen.

In den vergangenen 37 Jahren wurde ein solches Phänomen nur dreimal beobachtet, die letzten beiden Male jedoch 2016 und 2017. Der Schneefall in der Sahara fällt zusammen mit anderen Wetterextremen, wie dem ungewöhnlich heftigen Schneefall im Nordosten der USA sowie der Rekordhitze in Australien.

Hochdruckgebiete über Europa brachten kalte Luft nach Nordafrika in die Saharawüste. Die kalte Luft stieg auf und sorgte in Ain Sefra am Sonntagmorgen für Schneefall. Die Stadt liegt inmitten des Atlasgebirges.

Die Bewohner und Behörden der Stadt sind nicht ausgerüstet für Schnefall, sodass Autos und Busse auf den verschneiten Strassen stecken blieben.

Bereits am Nachmittag war es vorbei mit der weissen Pracht, da die Temperaturen rasch wieder anstiegen. Doch es reichte, um ein paar Schneemänner zu bauen.

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