Urlaubsreif? Hier unser Globetrotter-Guide für Tel Aviv

Hummus Heaven & Party Nonstop: Mit diesen Tipps wird dein Urlaub perfekt.

Unsere Resident-Globetrotterin Luisa hat die Welt gesehen – und lässt dich wissen, wo es ihr am besten gefallen hat und was du dir an diesen Orten auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Diesmal: Tel Aviv.

Tel Aviv ist eine kleine, unglaublich vielfältige Blase der Lebensfreude, in der die meisten Menschen ihren Alltag so gestalten, als gäbe es kein Morgen. Die Metropole am Mittelmeer ist jedoch alles, was der Rest von Israel nicht ist: Tolerant, flexibel, rund um die Uhr geöffnet. Sei es bei einer Fahrradfahrt entlang dem glitzernden Mittelmeer, beim Schlendern unter den riesigen, hellgrünen Baumkronen des Rothschild Boulevards von einem hippen Café zum nächsten, beim Designer-Shoppen in den romantischen Gassen Neve Tzedeks oder beim Raven in einem den zahlreichen Nachtclubs – immer wieder fällt auf, dass es der Stadt irgendwie an einem Mittelmass fehlt. Und genau das macht sie so wunderbar.

Das muss definitiv mit ins Gepäck

Ein Flachmann. Den füllst du mit Arak aus dem Spirituosengeschäft oder dem Supermarkt um die Ecke. Einerseits kannst du so deinen neu gefundenen Freunden, die du alle paar Minuten kennenlernen wirst, besser zuprosten, und andererseits ist das Bier hier eh so unverschämt teuer, dass dir dein Portemonnaie danken wird, wenn du deinen eigenen Schnaps dabeihast. Einen passenden Spruch zum Anstossen haben wir übrigens auch: „L’chaim, mamon, ve she nezayen, hamon.“ („Auf das Leben, auf den Reichtum, auf guten Sex, und zwar oft.“)

Das kannst du hier für wenig Geld machen

Auf dem Carmel-Markt, Tel Avivs grösstem Gemüsemarkt, wirst du noch bevor du richtig merkst, wie dir geschieht, Besitzer von viel zu vielen leckeren Dingen – und das zum günstigen Preis der Stadt. Während ein Verkäufer in einer Lautstärke hundert Mal nacheinander den Namen eines Gewürzes schreit, streckt dir der nächste ein Stück Halva, eine Süssspeise auf Sesambasis, entgegen. Höchstwahrscheinlich wirst du gleichzeitig von einer älteren Dame mit Rollator angeschnauzt, dass du Platz machen sollst. Ein wunderbar authentisches Erlebnis.

Hier gibt es den besten Hummus der Stadt

Das kleine Restaurant „Abu Hassan / Ali Karavan“ im arabischen Viertel ist so beliebt, dass hier täglich Hummus-Liebhaber Schlange stehen, um eine Schale der himmlischen Paste zu ergattern. Auch im Carmel-Markt gibt es wunderbaren (und günstigen) Hummus: Versteckt hinter einem Gemüsestand findet sich Hummus HaCarmel in einem mit blauer Farbe versehenen Ladeneingang. Hier empfiehlt es sich besonders, die verschiedenen eingelegten Gemüse zum Hummus zu probieren.

Hier gibt es die beste Aussicht

Der Spaziergang in den Süden der Stadt, nach Jaffa, lohnt sich aus vielen Gründen: Das arabische Viertel, das seit 1950 zu Tel Aviv gehört, ist mit seinen Minaretten und pittoresken Gebäuden aus der osmanischen Zeit das Zuhause unzähliger Bars, Kunstflächen und des besten Flohmarktes der Stadt. Wenn man aber grad hier ist, ist der Besuch des Abrasha-Parks Pflicht: Dort bietet sich die perfekte Aussicht auf die Wolkenkratzer Tel Avivs. Links davon breitet sich vor einem das Mittelmeer aus, rechts eine kleine Wiese mit Palmen. Die Aussicht ist so hübsch, dass man hier immer mindestens zwei frisch verheirateten Pärchen bei ihren Hochzeits-Shootings begegnet.

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Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Printausgabe von LikeMag. Du findest sie in Zeitungsboxen an hochfrequentierten Standorten in Zürich, Bern und Basel oder hier online. Viel Spass beim Weiterstöbern!

Publiziert am 06.01.2018 / 14:06