In osteuropäischen Skigebieten ist der Schnee plötzlich orange - das steckt dahinter

Der Winter klingt mit einem seltenen Naturphänomen aus.

Wer in den vergangenen Tagen in den Skigebieten von Bulgarien, Rumänien, Russland oder der Ukraine die verschneiten Hügel hinab wollte, staunte nicht schlecht: Die Landschaft sieht aktuell aus, als wäre sie von einer dünnen Rostschicht überzogen.

Keine Bange, hier haben nicht Hunderttausende Touristen auf einmal in den Schnee gepinkelt. Grund ist ein Naturphänomen, das etwa alle fünf Jahre auftritt: Stürme in der Sahara wühlen den Sand auf und tragen ihn hoch genug, damit ihn die Winde an die Küsten Europas bringen.

Dort wird der rötliche Staub vom Wasser wieder nach unten gezogen. Das Resultat: Eine Landschaft, die eher an die Marsoberfläche erinnert statt einen Wintersportort. Dem Ski- und Snowboardspass der Bevölkerung tat dies keinen Abbruch, wie Bilder aus den sozialen Medien zeigen.

Umgekehrt war es übrigens vor ein paar Wochen, als der besonders hartnäckige Winter selbst für Schnee in der Sahara sorgte und damit nicht nur die dortigen Bewohner verblüffte, sondern mit den Aufnahmen Naturfans in der ganzen Welt begeisterte.

Publicado em 28.03.2018 / 07:39